Dienstag, 7. Mai 2013

Der Tisch ist gedeckt

Alle Geier zu Tisch, bitte!
Es ist immer eine Freude mit anzusehen, wie begeistert sich die Geier von VulPro auf ein frisches Groß-Aas stürzen, im Gegensatz zu den kleinen, stinkenden Tiefkühlferkeln.
Saftiges Kuh-Bein für die Andenkondore:
 Kuh-Kopf für die Ohrengeier:
Eine halbe Kuh für die Brutvoliere der Kapgeier:
So richtig hungrig schienen zwar nur die wenigsten, aber für eine Viertelstunde wurde fleißig am Aas geknabbert.
 Aas hack!
 Wie tief passen Kopf und Hals wohl zwischen Haut und Knochen?
Spaghetti!?
Mjamm, was für ein saftiger Brocken!
So manch ein anderer sucht erstmal tiefer im Kadaver nach dem Filet-Stück.
Für unseren Weißrückengeier in der Einzelvoliere gab es heute etwas ganz besonders: Ein extra großes Fleischstück, frisch aus der Kuh geschnitten, ohne Fell und Knochen. Pures Fressvergnügen! Der Gute hatte aufgrund seiner Beinverletzungen bisher ja nur kleingeschnittenes Fleisch bekommen, das er direkt verschlingen kann. Gestern gab es dann zum Test ein fieses Ferkel, aber seine Beinchen scheinen kräftig genug, um das Aas festhalten und fressen zu können. Daher heute das Fünf-Sterne-Aas. Er war so begeistert, als er mich mit diesem Fleischbocken an der Volierentür sah, dass ich dachte er würde mich jeden Moment vor Freude anspringen. Daher habe ich ihm sicherheitshalber ein kleines Aasstück entgegen geworfen, um ihn abzulenken, und das große Aas in die Voliere legen zu können. Sofort schnappte er sich das kleine Aasstück aus der Luft, nur um sich im nächsten Moment über das Riesenaas herzumachen. Gierig hackte er sich große Brocken heraus und verschlang sie, als fürchtete er jemand würde ihm das Aas unterm Schnabel wegklauen. Aber natürlich durfte er es behalten.
Erst als sein Kropf zum Besten voll war, hörte er schweren Herzens auf zu fressen. Hatte ihm extra genug gegeben, um sich hoffnungslos vollzufressen, damit er einmal richtig genüsslich satt ist. Wieder einen Geier glücklich gemacht!!!

Keine Kommentare:

Kommentar posten