Freitag, 18. März 2016

Zeit fürs Geierrestaurant

Nachdem Chelsea und ich uns den ganzen Morgen wieder mit dem Schneiden und Entsorgen von Stachelbäumen gequält hatten, waren wir sehr froh, als gegen 11 Uhr endlich die ersten wilden Kapgeier und Weißrückengeier unser frisches Pferdeaas im Geierrestaurant von VulPro erspäht hatten. Da durften wir nämlich alles stehen und liegen lassen und endlich wieder Zeit im Beobachtungshäuschen verbringen. Mit Erfolg: Neben 27 markierten Geiern konnte ich auch wieder herrliche Fotos von den wunderschönen Geschöpfen machen. Leider stört wie bereits befürchtet der neue, weiße Zaun sehr, aber damit werde ich leben können. Hauptsache ich kann endlich wieder haufenweise Geier und Marabus in Aktion erleben.

Man beachte, wie das Pferde-Aas an dieser Stelle noch halbwegs Fleisch auf den Rippen hat.






Hier hat sich ein Marabu ein saftiges Stück Aas erbeutet.

Diese elegante Marabu-Pose ist eines meiner Lieblingsbilder des Tages.


Aas hack.




Die Pferde können das Geierfresschen nun nicht mehr stören und sich auch nicht mehr quer vor die Scheiben des Beobachtungshäuschens stellen.

Einen richtigen Geierstreit habe ich leider auch heute nicht ablichten können. Obwohl ich mittlerweile weiß, dass sich die Geier grundsätzlich immer entgegen der Kamerarichtung zoffen und ich daher in letzter Sekunde die Kamera einfach mal herumschwenke, bin ich immer noch eine Sekunde zu spät...


Das Bild des Tages: Ausnahmsweise ein Marabu-Portrait.






Langsam aber sicher sind die Rippchen sichtbar.

Es war tagsüber immer mal wieder etwas bewölkt. Kaum kam ein warmer Sonnenstrahl ins Geierrestaurant, so breiteten die Geier und Marabus ehrwürdig ihre majestätischen Flügel zum Sonnenbaden aus.



Das Aas ist schon ordentlich abgenagt.



Trotzdem landet hin und wieder noch ein weiterer Geier und es wird sich um die letzten Aasbröckchen gestritten.



Das Bild gehört auch zu meinen Favoriten.






So eine Gangart habe ich noch nicht allzu häufig fotografiert bekommen. Sieht sehr elegant aus.






Na, da hat doch nicht etwa noch jemand den Schnabel wässrig nach Aas? Oder ist das genüsslicher Seiber?

Mittlerweile ist von dem Pferd nicht mehr viel übrig und viele Geier haben vollgefressene Kröpfe, mit denen sie nur schwerfällig abheben können. Weil das Aas auf dem aufgeweichten Boden doch ein wenig matschig ist, wird sich erstmal gründlich der Schnabel gereinigt.


Hätte der Geier hier sein Auge richtig geöffnet, dann wäre dies mein Bild des Tages geworden!



Sonnenanbeter.



Hoffentlich werden noch viele weitere tolle Tage im Geierrestaurant folgen!!!


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